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Wenn der Hecht “falsch” anbeisst…

Mittwoch, den 23. April 2008

Für sechs Wochen ist ein Handwerker aus Ludwigsburg außer Gefecht gesetzt, nachdem ein Hecht ihm sehr kräftig in die Hand gebissen hat. Dabei wurden dem Mann ein Nervenende sowie eine starke Sehne durchtrennt – ähnliches hat Oberarzt Joachim Buschmann vom Krankenhaus Plau (Kreis Parchim) sonst nur bei Hundebissen gesehen.

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Gummifisch für den Zwölf-Kilo-Hecht

Montag, den 29. Oktober 2007

Wie angelt man einen 12-kg-Hecht? Diese Frage kann wohl am besten der Hobby-Angler Friedhelm Heitmann vom Wittener Angelverein (bei Dortmund) beantworten.

Mit seiner Frau Ursula geht der Angler regelmässig auf Pirsch an der Ruhr. Am Samstag versuchten die beiden ihr Glück in Herbede. Als Köder kam ein Gummifisch zu Einsatz. “Man kann Hechte auch mit toten Köderfischen fangen. Den Hecht aus dem Wasser zu ziehen war ganz schön schwer. Über 20 Minuten habe ich dafür gebraucht.”, so der Angler.

Trotz seiner 41-jährigen Angelerfahrung musste Heitmann zugeben, sowas noch nicht erlebt zu haben. Seehechte dieser Größenordnung seien vielleicht so groß, doch bei Flußhechten sei das Maximum eher im 4-kg-Bereich anzusiedeln. Zuerst dachte der Angler auch eher an einen Wels, der dort nach seinem Köder geschnappt hatte. Ein Hecht kam ihm überhaupt nicht in den Sinn.

Über den Geschmack hingegen machen sich die Heitmanns keine Sorgen. Raubfische schmecken immer, auch wenn sie schon älter und größer sind – im Gegensatz zu z.B. Karpfen, die ab einer gewissen Größe nur noch nach Lebertran schmecken.

Die Kühltruhe zumindest ist nun voll mit Filets. Um sich an ihr ganz besonderes Angelabenteuer zu erinnern, wird der Hecht nach und nach verspeist – mit Fischgewürz verfeinert, paniert und gebraten.

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Quelle: Ruhr Nachrichten


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