Der Hohlsee ist bis auf weiteres fürs Angeln gespeert
Der Hohlsee gehört zur Schweriner Gemeinde Weitendorf und liegt etwa 2,5 km westlich von Weitendorf und etwa 2 km südlich von Brüel entfernt. Pächter des Sees ist seit letztem Jahr der Brüeler Anglerverein “Roter See”.
Nach Untersuchungen des Landesanglerverbandes (LAV) im letzten Sommer wurde festgestellt, dass der Fischbestand sehr gering sei. Um dies zu ändern wurden vom LAV Aale, Barsche, Hechte und Karpfen in den See gesetzt. Doch nun heißt es für die Angler erstmal warten.
Die Fische haben derzeit noch nicht das vorgegebene Mindestmaß für den Fang. Erst nach einer Eingewöhnungszeit kann man davon ausgehen, dass sich der Bestand eigenständig erweitert und die Fische wachsen.
Bis auf weiteres ist der Hohlsee nun für Angler gesperrt – ohne Ausnahme, wie Detlef Stolle, Vereinsvorsitzender des Angelvereins, bestätigt. Die Erfahrungen am Roten See ließen keine andere Möglichkeit offen, da dort das Verbot zur Jagd auf Raubfische von den Anglern nicht beachtet worden ist. Gerade erst eingesetzte Hechte wurden vermehrt gefangen und nicht wieder in ihren Lebensraum zurück gesetzt. Nicht nur die Kosten sind erheblich, auch ist es jedem Angler eine Freude, einen möglichst großen Fisch zu fangen – nur wo soll er herkommen, wenn man sie nicht wachsen und vermehren lässt?
Daher wird der Hohlsee auch stärker kontrolliert werden, in Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei, ehrenamtlichen Fischereiaufsehern und nicht zuletzt von Mitgliedern des Vereines. Letztgenannte haben bereits entsprechende Hinweisschilder an allen Zuwegen zum See angebracht.
Als Trost dient dem Verein “Roter See” aber eindeutig die große Auswahl an weiteren Gewässern. Zum Einen stehen den weit über 100 Vereinsmitgliedern noch der Deichelsee, der Kreuzsee, der Hilkensee sowie auch der Brüeler Bach zur Verfügung, zum Anderen ist der Rote See ist wieder für den Raubfischfang freigegeben. Allerdings darf auf dem letztgenannten nicht vom Boot geangelt werden wie auf den anderen Gewässern.
Der Hohlsee mit seiner 8 ha großen Fläche ist sonst der beliebteste Ort für Angelei aus dem Boot. Mehere private Boote liegen dort bereit für den Einsatz, der sich wohl aber noch ein wenig nach hinten zieht. Dafür hat der Verein zum Beginn der Saison ein zusätzliches Boot an den Hilkensee verlegt, weitere Vereinsboote liegen am Deichel- und am Kreuzsee.
